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Wirkungsweise und Grundlagen der VerwendungWärmeleitrohre können sehr hohe Wärmemengen transportieren. Der Wärmetransport innerhalb der Wärmeleitrohre kommt durch Verdampfung und Kondensation zustande, wobei der Dampf für den Transport der Wärme sorgt. Nach der Verdampfung der Flüssigkeit an der heißen Zone der Wärmeleitrohre kondensiert der Dampf in der kalten, wärmeabführenden Zone. Das Kondensat kehrt durch die Kapillar- und Schwerkraft in die Verdampfungszone zurück. ![]() Bild 1. Wärmeleitrohr
Wahl der DurchmesserWärmeleitrohre sollten so nahe wie möglich an die Formenkontur herangebracht werden. Empfehlenswert sind Wärmeleitrohre mit möglichst großen Durchmessern. Wärmeleitrohre mindestens der Hälfte der Kerndurchmesser sind bestens geeignet. ![]() Bild 2: Wahl der Durchmesser von Wärmeleitrohren in rechteckigen und zylindrischen Kernen
Wahl der LängenGute Vorraussetzungen sind gegeben, wenn die wärmeaufnehmende, transportierende und abführende Zone jeweils ein Drittel der Gesamtlänge der Wärmeleitrohre ausmachen. Da die Wärmeausdehnung der Wärmeleitrohre größer ist als die der Werkzeugstähle, ist zu empfehlen, axialen Spielraum von etwa 0.3% der Rohrlängen vorzusehen: ![]() Bild 3: Wahl der Längen von Wärmeleitrohren
Temperieren mit Wärmeleitrohren
Wärmeleitrohre entziehen den heißen Formenbereichen
Wärme und transportieren sie in kältere. Wärmeleitrohre
dienen je nach Einsatz zur Kühlung oder während der
Aufheizphase der Wärmezufuhr in die Konturbereiche. Da Wärmeleitrohre
wesentlich näher als Wasserkühlbohrungen an die Formenkonturen
herangebracht werden können, ist die Wärmeübertragung
entsprechend hoch.
Einbauempfehlungen
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